Nuss-Maronen-Kuchen mit Schokolade (einer der besten Kuchen ever, ever, ever)

Oh mein Gott. Ich habe eine neue Kuchen-Lieblingszutat entdeckt – Schokolade, verzeih‘ mir 😀 . In den letzten Wochen habe ich einige Male mit ungesüßtem Maronenpüree gebacken. So wird’s immer nussig und saftig. Ein Traum! Das Rezept ohne Mehl mit besagtem Maronenpüree (und Schokolade 🙂 ) habe ich bei paules ki(t)chen gefunden.

Nuss-Maroni-Kuchen mit Schokolade
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Hier geht's um: Kuchen
 
Zutaten
  • 6 Eier, getrennt
  • 240 g Puderzucker
  • 400 g ungesüßtes Maronenpüree
  • 200 g flüssige Butter
  • 300 g gemahlene Haselnüsse
  • ⅔ geriebene Tonkabohne
  • 160 g dunkle Schokoladen, grob gehackt
  • 1 Prise Salz
Zubereitung
  1. Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Eigelbe und Puderzucker mit dem Handmixer oder in der Küchenmaschine zwei Minuten lang schön hell und cremig schlagen. Das Maronenpüree und die flüssige Butter unterrühren.
  3. Die "trockenen" Zutaten - gemahlene Haselnüsse, Tonkabohnenabrieb und grob gehackte Schokolade - mischen und mit einem Teigschaber unter die Maronen-Masse heben.
  4. Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen und vorsichtig mit dem Teigschaber (bitte nicht mit dem Mixer) unter den Teig heben.
  6. Den Teig in die Springform geben, glatt rütteln und ca. 45 Minuten backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.
Schokohimmlische Randnotizen
Maronenpüree gibt's im gut sortierten Supermarkt.
Form: 26 cm-Springform

Nussig, gehaltvoll, schokoladig… dieser Maronen-Kuchen schmilzt auf der Zunge, ist fast mehr Dessert als Kuchen. Geniale Konsistenz! Bei mir auf der Kuchen-Hitliste ist er ganz, ganz, ganz weit oben. Plus: was für ein Aroma durch Maronen, Nüsse, Schokolade, Tonkabohne… wow! Große Kuchen-Liebe! Also, ich bin schwer begeistert und lege Euch dieses Rezept wahnsinnig dringend ans Hobbybäcker-Herz 🙂 .

Lasst es Euch schmecken!

PS: Auch der Haselnuss-Kuchen mit Nougat-Kern und der Schoko-Mandelmus-Kuchen sind ohne Mehl.

20 Kommentare zu „Nuss-Maronen-Kuchen mit Schokolade (einer der besten Kuchen ever, ever, ever)

  1. Hallo, ich habe immer gekochte Maronen eingefroren und wenn ich davon Kuchen backen will taue ich schnell auf und mahle mit einer Nussmühle die Maronen klein. Gelingt perfekt! Danke für dein Rezept, ist gerade im Ofen. Freu mich schon sehr drauf

    LG Rosi

  2. Dieser Kuchen ist ein Hochgenuss und die Tonkabohne passt geschmacklich perfekt zu den Maronen. Auch die Männer, die „Süssen“ wie die „Herben“ sind begeistert! Danke für das super Rezept!

  3. Ich habe ihn gerade im Ofen. Wenn ich nicht so eine scheußliche Nebenhöhlenentzündung hätte, würde mir bestimmt himmlischer Duft in die Nase steigen!
    Das Püree habe ich selber gemacht, 400 g Maronen, etwas mehr als 100 ml Wasser. Dafür dann nur 200 g Haselnüsse, mehr hatte ich eh nicht. 😉
    Ich freu mich schon!

  4. Ich hab hier ein Glas Maronenpüree stehen, allerdings gesüsst. Sah erst zu Hause, dass es nach dem Öffnen nur noch 3 Tage haltbar ist 🙁
    Ja… 200g Maronenpüree ess ich natürlich nicht in 3 TAgen auf. Daher bin ich auf Deinen Kuchen gestossen. Wenn ich den Zucker reduziere, geht doch aus gesüsstes Maronenpüree, oder?

    Lg Nadja

  5. Hallo,
    ich habe diesen tollen Kuchen nachgebacken, weil ich ein Glas Maronenaufstrich geschenkt bekommen habe und der mir so pur nicht richtig geschmeckt hat (allerdings gesüßt). Da kam dein Rezept gerade passend und der Kuchen ist wunderbar geworden. Ich habe dann nur knapp 100 g Puderzucker genommen und statt der Tonkabohne (die ich leider nicht bekommen habe) eine Vanilleschote.
    Da er ohne Mehl gebacken wird, ist er himmlisch saftig geworden, was mir sonst bei Schoko- oder Nusskuchen eher selten gelingt.
    Danke für dieses tolle Rezept und ein schönes Wochenende wünscht Angie

    • Oh gern, das hört sich gut an! Nicht wahr, diese Saftigkeit ist fantastisch 🙂 Ich freue mich, dass dir der Kuchen auch so gut schmeckt! Liebe Grüße und einen schönen Sonntag! Ju

  6. Hallo Ju,
    also wenn du so schwärmst, dann will das sicher was heißen. Ich hätte Lust, direkt zu Rewe zu fahren und Maronenpüree zu kaufen. Vielleicht mach ich’s ganz bald 🙂
    Gruss,
    Sarah

  7. Ui, das liest sich ja wieder sehr verführerisch.
    Ich habe hier ja so vorgekochte, eingeschweißte Maroni, die ich eigentlich für eine Suppe eingeplant habe. Aber wenn ich die einfach so püriere, müsste das doch deinem Maronenpüree aus der Dose entsprechen, oder?
    Viele Grüße und danke für deine Antwort im Voraus!
    Maria

    • Hallo Juli, ich habe es bei Rewe gekauft. Das ist einfach eine Konserve. Du kannst es aber auch selbst machen. Eigentlich dürfte es nicht viel mehr sein, als Maronen mit Wasser zu pürieren. Musst du mal googeln 🙂 .
      Liebe Grüße!

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