Cremiger Maronen-Mandelkuchen [leider geil, aber unschneidbar]

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Ein winterlicher Kuchen mit gemahlenen Mandeln, nussiger Maronencreme und einer feinen Espressonote, der förmlich auf der Zunge schmilzt: Klingt das gut? Das ist gut, nein, mal wieder: leider geil! Und dabei habe ich die dicke Schokoglasur noch nicht einmal erwähnt 😂. Wir sprechen bei diesem Prachtstück von kuchengewordener Cremigkeit 😍. Das großartige (und ganz schnell gemachte) Rezept für den Maronen-Mandelkuchen habe ich bei bake to the roots gefunden.

Unschneidbar, aber leider geil: Maronen-Mandelkuchen
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Hier geht's um: Kuchen
 
... cremiger, zartschmelzender Mandelkuchen
Zutaten
  • 90 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1 EL Instant Espressopulver (bei mir: normales Espressopulver aus der Rösterei meines Vertrauens)
  • nach Belieben: Tonkabohnenabrieb (ich) oder Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  • 250 g Maronencreme (siehe Randnotizen; und: ich hatte nur 230 g und habe einfach noch 20 ml Milch in den Teig gekippt)
  • 150 g Mandeln, gemahlen
  • 2 TL Backpulver
  • Deko/Glasur nach Belieben
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen (oder wie ich einfach eine Silikonform benutzen, die muss man nur mit Wasser benetzen).
  2. Die weiche Butter zusammen mit dem Puderzucker, dem Espressopulver und dem Tonkabohnenabrieb in einer Schüssel gut 2-3 Minuten lang vermixen (Handmixer).
  3. Die Eier einzeln dazugeben und jeweils gut unterrühren.
  4. Dann die Kastaniencreme hinzufügen (bei mir mit dem Schuss Milch) und ebenfalls gut unterrühren.
  5. Zum Schluss die gemahlenen Mandeln und das Backpulver unterheben.
  6. Den Teig in die Kastenform füllen und gleichmäßig verteilen. Das Ganze etwa 55-60 Minuten backen. Die Oberfläche bräunt recht schnell, aber macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe.
  7. Den Kastenkuchen aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Danach nach Belieben verzieren. Ich habe einen 125 g Volllmilch-Weihnachtsmann mit ca. 2 TL Butter geschmolzen, auf dem Kuchen verteilt und alles mit Kakaonibs bestreut.
  8. Den Kuchen am besten einen bis zwei Tage "ziehen" lassen - und dann die Cremigkeit genießen.
Schokohimmlische Randnotizen
- Ich hatte Kastanien-Creme von BioGourmet, die einen Maronenanteil von 75% Edelkastanien hat, der Rest ist dann wohl Rohrzucker. Ihr könnt sicher auch selbstgekochtes Maronenpüree ohne Zucker nehmen.
- Ich hatte naturbelassene gemahlene Mandeln. Wenn ihr geschälte gemahlene Mandeln nehmt, wird der Kuchenteig vermutlich heller ausfallen.
Form: 24 cm-Kastenform
 

Hach! Bitte unbdingt nachbacken! Dieser wundervolle Maronen-Mandelkuchen passt perfekt in die Jahreszeit. Eine supercremige, zartschmelzende Konsistenz. Ein nussiger, intensiver, ganz leicht herber Geschmack. Eine süße, knackige Schokoglasur. Kurz: ein Träumchen. Bei uns gab es den Maronen-Mandelkuchen zum Kaffeetrinken an Heiligabend (als Appetizer fürs nachfolgende Raclette 😋).

Die Optik hat mal wieder ziemlich gelitten, als ich das gute Stück angeschnitten habe. Die Glasur ist gesplittert und der Rest war dann saftiges Nachgeben des Teiges. Aber das kennt ihr ja von mir 😂 – und der Apfelmus-Kuchen ist eins der beliebtesten Rezepte im Schokohimmel. Vielleicht bekommt ihr das Portionieren besser hin? Richtig lecker ist der mandelige Maronenkuchen so oder so!

Wenn ihr Schokolade auch im Teig haben wollt, probiert unbedingt den Haselnuss-Maronen-Kuchen. Genießt die Feiertage und kommt gut ins neue Jahr!

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