Saftiger Herbstgenuss: Kürbis-Schoko-Gugelhupf

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Aufmerksame Leser wissen: Ich bin ein Herbstkind. Ob Regen, Sturm oder goldene Oktober-Tage… ich finde alles toll. Kurz: Der Herbst ist meine Zeit. Und Kürbiszeit. Herbst = Kürbis = Kuchen. Eine logische Reihenfolge, oder? 🥰 Wenn dann noch Schokolade an Bord ist, umso besser. Dieser riesige, saftige Kürbis-Schoko-Gugelhupf ist optisch vielleicht nicht der Kracher 😅, geschmacklich dafür umso mehr! Aber lasst ihn uns erst mal zusammenrühren – das geht ganz schnell. Das Rezept hatte ich schon vor einiger Zeit mal entdeckt und im Hinterkopf abgespeichert.

 

 

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Saftiger Herbstgenuss: Kürbis-Schoko-Gugelhupf
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Hier geht's um: Kürbis-Schoko-Gugelhupf
 
... unfassbar saftiger Kürbiskuchen mit Schokolade
Zutaten
  • 4 Eier
  • 500 g Kürbispüree aus Hokkaido (selber machen oder im Drogeriemarkt bei der Babynahrung schauen...)
  • 400 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 ml Öl (ich: Rapsöl)
  • 120 g Sauerrahm
  • 0,5 TL Zimt
  • 400 g Mehl
  • ca. 1,5 TL Natron*
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Schoko-Stückchen (ich hatte Chocolate Chunks zum Backen)
  • für den Guss: Schokolade, etwas Öl und Kakaonibs nach Bedarf
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Gugelhupfform vorbereiten (fetten und mit Mehl oder Bröseln "auskleiden" - bei mir nicht nötig, ich habe eine Silikonform. Die benetze ich nur mit Wasser.).
  2. In einer großen Schüssel Eier, Kürbispüree, Zucker, Öl, Sauerrahm und Zimt sorgfältig mit dem Handmixer verrühren.
  3. Das Mehl mit Natron und Salz mischen und nur ganz kurz untermengen, bis die trockenen Zutaten feucht sind.
  4. Zum Schluss die Chocolate Chunks unterrühren. Fertig ist der Teig! Ab damit in die Form, ab damit in den Ofen.
  5. Dort bleibt der Kuchen für ca. 60 Minuten, bis er goldbraun gebacken ist. Stäbchenprobe machen und bei Bedarf noch 5 Minuten länger backen.
  6. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann stürzen.
  7. Das gute Stück nach Belieben verzieren (ich: mit geschmolzener Zartbitter-Schokolade, verrührt mit einem TL Pflanzenöl, und Kakaonibs) - und genießen! Aufgrund der saftigen Konsistenz bleibt der Gugelhupf einige Tage frisch.
Schokohimmlische Randnotizen
Der Teig reicht für eine ca. 2 l-Gugelhupfform. Da ich nicht wusste, wie sehr er noch aufgeht, hab ich noch eine Mini-Kastenform befüllt. Mit anderen Worten: Es ist viel Teig 😃

*UPDATE:
*Ich hab vergessen, Natron in den Teig zu mischen. Ich kann mir vorstellen, dass die Konsistenz des Kuchens MIT Natron etwas „fluffiger“ wird und nicht ganz so saftig wie bei mir auf meinen Fotos – siehe auch die Kommentare unter diesem Rezept von Katrin.
Form: 2 l-Gugelhupfform
 

Tja, was soll ich sagen? Das ist mal ein richtig saftiger Gugelhupf! Ja, er ist auch fertig- bzw. durchgebacken. Die Konsistenz ist durch das Kürbispüree halt einfach so feucht, dass er eher aussieht wie unterbackene Brownies 😂. Der Teig ist sehr aromatisch, der Kürbiskuchen zerschmilzt im Mund… und am allertollsten ist es natürlich, wenn man auf ein dickes Schokostück trifft und die knackige Glasur dazu im Mund zersplittert.

Ihr merkt schon: Ich spreche hiermit eine Liebeserklärung und eine klare Back-Empfehlung aus. Genießt die schönen Herbsttage – mit diesem herrlichen Kürbis-Schoko-Gugelhupf. Oder mit einem cremigen Süßkartoffel-Marmorkuchen? 🤩

8 Antworten

  1. Voller Erfolg

    Am Backtag fragte das Kind, was für ein Kuchen gebacken wird. Kürbiskuchen. Großes Entsetzen beim Kind, es hasse dich Kürbis!!! Und alle seine Freunde auch. Alle Freunde haben ihn am Ende fröhlich gefuttert. Und heute soll ich ihn wieder backen. 🙂

    • Aaaaah, wie wundervoll!!! Vielen lieben Dank für das tolle Feedback und liebe Grüße an die Kinderschar! 😀

  2. Hallo! ☺️

    Ich habe den Kuchen (oder besser die Kuchen 😂, es ist wirklich so viel Teig) nachgebacken.
    Im Text steht: „Mehl mit Natron und Salz mischen“, bei den Zutaten taucht aber kein Natron auf. Also habe ich mal 1 ½ TL Natron mit in den Teig gehauen. Das Ergebnis ist ein mega fluffiger Kuchen. Ich hatte ja eher mit Brownie Konsistenz gerechnet, aber fluffig geht auch klar. Sehr lecker ist er auch.

    Ist dein Kuchen denn nun ganz ohne Natron und ohne Backpulver gewesen?

    (Der Vollständigkeit halber: zwei der Eier habe ich durch Leinsamen+Wasser ersetzt und Saure Sahne war nicht mehr ganz 120 g, da hab ich mit Joghurt ergänzt.)

    • Hey, du hast völlig Recht! Da es im Originalrezept auch in der Zutatenliste vergessen wurde, hab ich es im Rezept selber wohl überlesen – oh je. Ich habe dann tatsächlich kein Backpulver oder Natron benutzt – das erklärt vielleicht auch, warum der Kuchen bei mir SOOO „saftig“ gewworden ist 😂. Vielen Dank für den Hinweis, ich werde das noch ergänzen!!!! Super, dass du herumprobiert hast und mit dem Ergebnis zufrieden bist! Liebe Grüße!

  3. Hui, ich liebe Kürbisse auch sehr und dieser Kuchen sieht wirklich fein saftig und kürbissig aus!
    Viele Grüße, Becky

    • Liebe Becky, „kürbissig“ werde ich in meinen Wortschatz aufnehmen! Das trifft es! 😍 Liebe Grüße!!

  4. Ich bin auch ganz Team Kürbis! Danke für das Rezept. Kommt da tatsächlich kein Backpulver mit in den Teig? Guten Genuss – und Grüsse aus der Schweiz, Sina

    • Liebe Sina, Team Kürbis, yeah!
      Stimmt, da hab ich beim Backen gar nicht drüber nachgedacht 😀 – es ist kein Backpulver drin! Im Originalrezept (ist im Text verlinkt) war’s nicht und ich hab auch keins benutzt. Liebe Grüße!

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