Veganer Bananen-Zebrakuchen ohne Zucker [sehr speziell]

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Heute gibt es mal einen, äh, ungewöhnlichen Kuchen. Normalerweise findet ihr hier ja „richtige“ Kuchen mit ordentlich Eiern, Butter, Schokolade… Diesmal hatte ich aber Lust auf ein Experiment und habe einen veganen Zebrakuchen ausprobiert. Das Rezept mit Bananen- und Apfelmus aus „Clean Baking“ von Kathrin Runge las sich irgendwie spannend und ist ein kleines Kontrastprogramm zur Schoko-Eskalation der letzten Wochen ?. Mein Fazit? Siehe unten!

Bananen-Zebrakuchen ohne Zucker [sehr speziell]
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... veganer Bananenkuchen ohne zugesetzen Zucker
Zutaten
  • 5 große, sehr reife Bananen (ca. 750 g mit Schale)
  • 250 g Apfelmus
  • 170 ml Milch
  • 3 EL Rapsöl
  • gemahlene Vanille nach Geschmack
  • 340 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Back-Kakao
  • 2 TL Milch
  • Frosting: 200 g Doppelrahm-Frischkäse
  • Apfelmus nach Geschmack (ca. 3 EL)
  • Kakaonibs
Zubereitung
  1. Die sehr reifen Bananen schälen und zu Mus pürieren. Ich habe sie einfach mit einer Gabel zerquetscht.
  2. Mit Apfelmus, Milch, Öl und Vanille mit dem Handmixer gut verrühren, so dass keine Stückchen mehr in der Masse sind.
  3. Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen.
  4. Die trockenen Zutaten Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen und nach und nach unter die Bananencreme rühren.
  5. Den Teig ungefähr halbieren und unter die eine Hälfte zusätzlich Kakao und 2 TL Milch rühren.
  6. Für das Zebramuster: Jeweils einige Esslöffel hellen Teig in die Mitte der Springform geben, auf den hellen Teig etwas dunklen Teig, dann wieder hellen Teig usw. Der Teig verläuft nach außen und das Muster entsteht ganz automatisch. Ihr seht es auf den Fotos.
  7. Den Kuchen rund 35 Minuten backen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
  8. Für das Frosting den Frischkäse glatt rühren und soviel Apfelmus zugeben, bis die Creme leicht süß ist/wie ihr es eben mögt. Auf dem Kuchen verteilen und nach Belieben mit Kakaonibs verzieren.
Schokohimmlische Randnotizen
Mit pflanzlicher Milch und ohne Frischkäse-Topping ist der Kuchen vegan.
Form: 26 cm-Springform
 

Tja, wie soll ich dieses Experiment beschreiben? ? Der Bananen-Zebrakuchen ist sehr schwer, kompakt und feucht. Und wenig süß. Klar, er ist ja auch ohne zugesetzten Zucker – aber ich hätte dennoch gedacht, dass Apfel- und Bananenmus etwas mehr Süße reinbringen. Er schmeckt ein bisschen wie diese Frucht-Energy-Riegel…

Mein persönliches Fazit: Kann man mal machen, wenn man glaubt, vegan oder „gesund“ backen zu müssen. Der Kuchen ist aber wirklich sehr speziell und trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Meinen auch nicht so richtig, denn meine nächsten Kuchen werden defintiv wieder „richtige“ sein ?. Aber: Probieren geht über studieren!

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8 Antworten

  1. Liebe Judith
    Deine Rezepte machen Lust aufs Ausprobieren, Danke für den tollen Blog, den ich gerade verschlinge ^^nur eine kleine Anmerkung; mit Milch & Doppelrahmfrischkäse ist dieser hier genannte Kuchen leider nicht vegan, vegan wäre er ohne jegliche tierischen Produkte. Hast du allenfalls Getreidemilch verwendet? Ansonsten bitte anpassen, das zieht meiner Meinung nach das vegane Image etwas ins schlechtere Licht (der Kuchen mag ja eventuell nicht so toll geworden sein, aber mit vegan muss man ihn dann nicht ins Spiel bringen) 😉 Liebe Grüsse, N

    • ohje, gerade den Kommentar gesehen – du hast das bereits geklärt mit der Pflanzenmilch und ohne Frischkäse – nur, was genau hast du denn genommen, als veganen Ersatz für das „richtige“? LG N

      • Schokohimmel

        Liebe N, sorry, vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
        Ich habe dann tatsächlich „unvegan“ gebacken, weil ich normale Milch und normalen Frischkäse genommen habe. Da ich keine Veganerin bin, nahm ich an, ein Austausch wäre sehr unkompliziert. Pflanzenmilch im Teig. Und eben auch irgendein Soja-Frischkäse oder so was als Topping?

    • Schokohimmel

      Erstmal danke für deine lieben Worte!!
      Und das andere… ich bin nicht drauf gekommen, dass man das so lesen konnte! Oh je! 😉 Damit wollte ich das Vegane auf keinen Fall in ein negatives Licht rücken. Ich habe nämlich auch schon andere tolle Sachen ausprobiert – vegan – , die richtig lecker geschmeckt haben. Aber der Kuchen war wirklich sehr speziell.

  2. Liebe Judith,
    ich finde es super, dass du experimentierst und uns LeserInnen ein ehrliches Feedback über deine Erfahrungen gibst! Bei veganen Rezepten kann ich mir den Geschmack oft nur schwer vorstellen, da sind solche Beiträge eine große Hilfe!
    Ich selber bin auch ein großer Fan von „richtigen“ Kuchen. Ich bin sie einfach gewohnt und mag sie. Es ist aber sehr spannend, mal in ungewohnte Richtungen zu gehen und für sich herauszufinden, was einem zusagt und was nicht!
    Liebe Grüße
    Eva

    • Danke Eva, das denke ich auch: einfach mal testen.
      Andere vegane Rezepte haben mir auch sehr gut geschmeckt, dieses hier eben nicht so 😉 . In der nächsten Woche kommt wieder ein „richtiger“ Kuchen! 😀
      Liebe Grüße!

  3. Ich denke der Kuchen ist durch das viele Apfelmus so kompakt geworden. Wenn ich „gesund“ bzw. „gesünder“ backen will, dann nehm ich weniger „feuchte“ Zutaten sondern geb z.B. Datteln oder anderes Trockenobst mitrein, oder ich süße mit Ahornsirup o.ä. nach. Vielleicht muss man ja nicht immer das krasse Kontrastprogramm durchziehen. Man kann ja ab und an den Zucker einfach reduzieren, Vollkornmehl statt Weißmehl nehmen, oder Butter mit Apfelmus ersetzen…..
    Da muss man sich glaub öfter dran probieren 🙂

    • Ich habe auch überhaupt nichts gegen „veganes Backen“. Ich habe hier ja auch schon ein paar vegane Rezepte vorgestellt und fand sie meistens sehr gut.
      Dieses hier nun fand ich aber wirklich arg speziell – und das wollte ich meinen Lesern auch so sagen 😉 .

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