Samtiger Schoko-Käsekuchen (zu backen gibt’s hier nix)

Na, habt Ihr Euch schon von den Erdnussbutter-Brownies erholt? Dann wird es mal wieder Zeit für Schokolade! Wenn Ihr glaubt, dass es im Schokohimmel eine Menge, äääähhh, „Fachliteratur“ zu dem Thema gibt, dann liegt Ihr mit Eurer Vermutung verdammt richtig 😀 . Ein besonders schönes Buch unter all diesen Schätzen ist „Schokolade“ von Eliq Maranik (der Buchtitel sagt alles – wozu unnötig Worte verlieren?).

Bisher habe ich aus dem Buch nur die Schoko-Kokos-Kegel nachgemacht. Zu wenig, denn viele weitere wundervolle Rezepte warten sehnlichst auf ihre Umsetzung. Jetzt habe ich diesen Schoko-Käsekuchen ausprobiert, bei dessen Zubereitung der Backofen keine Rolle spielt. Das ist ja gerade im Sommer ganz praktisch 😎 . Es ist mal wieder ein easy-peasy-Rezept mit leckerem Keksboden.

Zutaten für eine 26 cm-Springform

für den Boden:

125 g Butter // 200 g Vollkorn-Butterkekse

für die Schoko-Creme:

125 g dunkle Kuvertüre oder Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil (ich: Schokolade mit 73 %) // 200 g Sahne // 250 g Frischkäse (10 – 15 % Fettgehalt) // 75 g Zucker // Saft von ½ Zitrone

Zubereitung

Die Butter schmelzen. Die Kekse fein zerkrümeln (Ihr wisst schon: Gefrierbeutel & Nudelholz…) und unter die flüssige Butter mischen. Die Keks-Masse auf dem Boden Eurer Springform verteilen und gut andrücken. Den Boden der Springform hatte ich mit Backpapier ausgelegt.

Für die Schoko-Creme die Schokolade/Kuvertüre schmelzen und dann leicht abkühlen lassen. Sie darf nicht zu warm sein, sonst kann die Creme gerinnen.

Den Frischkäse mit Zucker und Zitronensaft vermengen. Die Sahne steif schlagen und die Frischkäse-Zucker-Mischung vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Sahne ziehen. Zum Schluss die flüssige Schokolade/Kuvertüre unterheben.

Die Schoko-Creme auf dem Keksboden verstreichen und den Kuchen mindestens 2-3 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Nun das gute Stück nach Belieben verzieren (ich: nicht) und in Stücke schneiden. Die Creme ist trotz Nachtlagerung im Kühlschrank nicht soooo fest geworden, aber das Schneiden war kein Problem. Und das Essen sowieso nicht 😉 .

Meine bescheidene Meinung? Der Schoko-Käsekuchen ist ein Hochgenuss! Keksböden sind ja eh toll, mit Butterkeksen ist er diesmal recht klassisch. Haferplätzchen oder zur Weihnachtszeit Spekulatius sind bestimmt auch sehr lecker. Und die Schoko-Creme ist soooo samtig, absolut traumhaft. Sie zerschmilzt auf der Zunge. Toll ist die leicht säuerliche Note durch den Zitronensaft. Alles in allem: Ihr merkt schon, ich bin von diesem Schoko-Käsekuchen schwer begeistert <3 . Er ist total einfach in der Herstellung und absolut köstlich. Lasst es Euch schmecken!

Ihr mögt lieber weiße Schokolade? Dann hüpft gleich mal zum cremig-kühlen White Chocolate Cheesecake rüber!

28 Kommentare zu „Samtiger Schoko-Käsekuchen (zu backen gibt’s hier nix)

  1. Hallo Ju! Ich habe gestern die Creme zweckentfremdet und ein Schichtdessert damit gebastelt (mit Sauerkirschen aus dem Glas und zerbröseltem Spekulatius) und es war absolut genial lecker und schokoladig und süchtigmachend!!! 😀
    Bloß optisch ist es nicht ganz wie gewollt geworden, die Schokolade hat sich nämlich beim Unterrühren zu winzigen Flöckchen geformt, statt sich homogen mit der Creme zu vermischen, und so wurde es halt eine weiße Creme mit vielen, vielen dunklen Schokopünktchen. Was aber auch nicht hässlich aussah 😉

  2. Die Kombination hört sich richtig super an. Ich bin sowohl Fan von Schokokuchen als auch Cheesecakes und hier ist beides vereint und sieht total lecker aus. Und wenn man dann auch noch so schnell den Boden hinbekommt, dann ist es noch besser. Der Zuckergehalt ist zum Glück auch überhaupt nicht hoch im Vergleich zu so manchem Schokokuchen zum Beispiel. Jetzt habe ich für den nächsten Kaffeeklatsch den nächsten Kuchen, den ich beisteuern werde 🙂

    • Fan von Schoko und von Cheesecake? Wir verstehen uns! 🙂 Dann wird dir dieser Schoko-Käsekuchen mit Knusperboden bestimmt richtig gut schmecken.
      Viel Spaß beim Ausprobieren und beim nächsten Kaffeeklatsch! (…ich komme dann auch vorbei 😉 )

  3. Ju, das klingt doch perfekt für unser gemeinsames Treffen – Knusperboden und Schoko-Cheesecakecreme. Super gut! Und wenn wir es wirklich erst im nächsten Sommer schaffen sollten, umso besser, dann ist vorab wenigstens kein Schwitzen angesgat. 😀
    Achja… der Mann möchte auch ein paar Worte zu der Schoko-Verbündeten schicken … Super… geil… tzzzz 😀

    Liebe Grüße
    Sarah

    • 😀 Dann danke an deinen Mann!
      Und so lecker dieser Kuchen auch war, für ein Treffen würde ich mir natürlich etwas Neues einfallen lassen. Natürlich trotzdem mit Schokolade in der Hauptrolle… 🙂

      Und der Mann an meiner Seite wäre übrigens deinen Obstkreationen gegenüber sicherlich nicht abgeneigt. Denn Kuchen mit Früchten usw. kommen ihm ein bisschen zu kurz… Das Leben ist hart an der Seite eines Schokoholics 😉

      Liebe Grüße!

  4. Hallo, danke für das Rezept. Ich habe es gestern nachgebacken und es funktioniert sehr gut und schmeckt hervorragend. Eine kleine Veränderung habe ich allerdings vorgenommen. Statt 70% Schokolade hatte ich nur 50%-Schokolade. Es hat aber trotzdem gut geschmeckt.

    • Toll, dass es dir geschmeckt hat und danke für dein Feedback und deinen Änderungsvorschlag.
      Ich mag richtig dunkle Schokolade eh‘ unheimlich gern. Aber es ist gut zu wissen, dass der Kuchen auch mit dunkler Vollmilch etwas wird 🙂 .

    • Ja, wie soll ich es sagen… der Schokocreme war wirklich so seidig-glatt-samtig, total lecker. Da die Creme aber nicht übermäßig dick auf dem Keksboden aufgetragen ist, reicht ein Stückchen nieee und nimmer. Nimm‘ dir deshalb gern gleich zwei! 🙂

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