Ich back‘ mir zum Jahresende… Walnuss-Zimt-Brownies in einer vermeintlich sinnlosen Backform

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Zum Jahreswechsel kann man ja mal über seine Laster nachdenken. Manche rauchen (ich: nicht) oder treiben keinen Sport (ich: nicht → also ja, ich mache Sport). Dafür habe ich zu viele Backformen 😀 . Jetzt kommt’s: In den USA habe ich mir mal eine Backform für Brownies gekauft. Ja, für einzelne Brownies. Wie ein Muffinblech, halt nur für Brownies. Ich stand in Kanada vor dem Küchenzubehör-Regal und war überzeugt, dass ich dieses Backblech brauchen würde. Dringend. Oft. Nun ja, seit dem sind drei Jahre vergangen, ohne dass ich es je benutzt hätte.

Aber jetzt! Ich hatte einen Brownie-Jieper, aber kein Besuch war angekündigt. Dann ist eine ganze Auflaufform voll Brownies ein bisschen viel für einen Zweipersonenhaushalt. Also: Rezept halbieren, einzelne Brownies backen. Drei für mich, zwei für den Mann an meiner Seite. Perfekt. Da sage noch einer, diese Form sei sinnlos.

Das Grundrezept ist aus „Anne’s Kitchen“ von Anne Faber (ein tolles Buch, das ich mal bei der lieben Becky gewonnen habe). Für das richtige Winter-Feeling habe ich noch Zimt und Walnüsse zugefügt, denn Zimt und Nüsse kann man ja nie genug haben. Genau wie Backformen 😀 . Der Kreis schließt sich…

Zutaten Walnuss-Zimt-Brownies

für eine 18×24 cm-Backform*

100 g Zartbitterschokolade (meine: 85% Kakaogehalt) // 50 g Vollmilchschokolade // 125 g Butter // 250 g Zucker // 1 Prise Salz // 1 EL Vanillezucker // 2 Eier // 85 g Mehl // optional: 100 g grob gehackte Walnüsse und 1 TL Zimt

Zubereitung Walnuss-Zimt-Brownies

Den Ofen auf 180° vorheizen.

Beide Sorten Schokolade und Butter schmelzen. Zucker, Salz, Vanillezucker und Eier in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Ich hab’s per Hand mit einem Schneebesen gemacht, ohne Mixer. Dann die geschmolzene Schokobutter (mmhh!) hinzufügen und weiterrühren. Das Mehl (und Zimt) hinzufügen und gut unterrühren. Zuletzt die gehackten Walnüsse unterheben, falls Ihr welche haben wollt.

Eine eckige Aufflaufform (18×24 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form füllen und ca. 35 Minuten backen. In meiner Form für einzelne Brownies hat es bis zum großen Kuchenglück nur ca. 20 Minuten gedauert. Die sollen ja innen drin schließlich noch ein bisschen „unterbacken“ sein. Auskühlen lassen, fertig!

Hach, das war mal wieder genau meins. Die Brownies sind schön knackig durch die Walnüsse und schön süß durch viiiel Zucker und Schokolade. Also: Wer die Zuckermenge reduzieren will, bitte. Aber erst dadurch wird die Brownie-Oberfläche so „knusprig-zuckrig“. Gönnt Euch diesen Spaß zum Jahresende 😉 .

Und auch wenn Weihnachten schon wieder vorbei ist: Die Brownies passen super zur Jahreszeit. Denn Nüsse, Schokolade, Zimt: Diese Zutaten sind doch Weihnachten und Winter pur. Also reiche ich die leckeren Teile noch flugs bei der lieben Clara und ihrer #ichbacksmir-Weihnachtskuchen-Aktion ein.

Und jetzt: Kommt gut ins Neue Jahr! Hier im Schokohimmel wird es auch 2015 süß weitergehen, großes Ehrenwort 🙂 .

PS: Probiert auch unbedingt den Carrot Cake aus Anne Fabers Buch!

* Ich habe das Rezept halbiert und daraus dann fünf einzelne Brownies gemacht.

Schieß' los! :-)