Schokohimmeltauglicher Toffee-Nuss-Schokokuchen

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Brrrrrr, das sieht nach einem ziemlich herbstlichen Wochenende aus! Da hilft nur ganz viel Schokolade in Kuchenform. Mit Nuss-Karamell. Herrlich. Kurzum: ein perfekter Kuchen für gemütliche Stunden im Warmen. Das Rezept stammt aus der „Lecker Bakery“ und wurde von mir ins Herz geschlossen, da der Kuchen SEHR lecker schmeckt und in die Kategorie „einfach, aber raffiniert“ fällt. So muss das sein! 🙂

Zutaten für eine 26 cm-Springform

250 g Butter (+ Butter zum Fetten der Backform) // 200 g Mehl // 50 g weiche Karamellbonbons (z. B. „Sahne Muh-Muhs“) // 5 EL Sahne // 150 g Haselnusskerne // Salz // 250 g + 100 g Zartbitterschokolade (ich hatte welche mit 73% Kakaoanteil) // 5 Eier // 350 g Zucker // 1 TL Backpulver // Alufolie

Zubereitung

Die Springform fetten und ggf. mit Mehl ausstäuben. Die Karamellbonbons hacken. Die Sahne in einem Topf erhitzen und die gehackten Bonbons darin schmelzen – bitte das Umrühren nicht vergessen! 😉 Die Soße ca. 1 Minute köcheln lassen, die ganzen Haselnusskerne und eine Prise Salz unterrühren und dann abkühlen lassen (sprich: den Topf einfach erst mal von der Herdplatte nehmen und zur Seite stellen).

Jetzt hackt Ihr die gesamte Schokolade. 250 g Schokolade und 250 g Butter gemeinsam im heißen Wasserbad (oder in der Mikrowelle) schmelzen und danach etwas abkühlen lassen. Eier, Zucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts ca. 5 Minuten lang cremig aufschlagen und dann die flüssige Schokobutter hineinrühren (hach, zu schön…). 200 g Mehl und Back­pulver mischen und unter die Eier-Schoko-Masse rühren. Die Hälfte des Teiges in die Springform geben, glatt streichen und ca. 10 Mi­nuten in den Kühlschrank stellen.

Jetzt könnt Ihr den Backofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C). Die restliche gehackte Schokolade (wenn Ihr nicht genascht habt, sind das noch 100 g) in den Nusskaramell rühren. Vorsichtig auf dem gekühlten Teig verteilen und dabei am Rand ca. 1 cm frei lassen. Nun die zweite Hälfte des Teiges daraufgeben und glatt streichen.

Ihr seid fast am Ziel: Im heißen Backofen wird der Schoko-Nuss-Traum 45–50 Minuten gebacken (eher 45 Minuten, schließlich soll der Kuchen sehr saftig sein). Am besten deckt Ihr ihn in den letzten 20 Minuten der Backzeit mit Alufolie ­ab. In der Form ca. 10 Minuten abkühlen lassen, dann herauslösen und komplett auskühlen lassen.

Ich hab den Kuchen pur und ohne alles serviert. Sahne und Schokosirup schmecken aber bestimmt auch prima dazu ;-). In jedem Fall ist der Kuchen ein gewaltiges Schokoträumchen: schön saftig durch die ganze Schokolade, richtig knackig durch die Nüsse. Der Toffee-Nuss-Schokokuchen ist damit nun offizielles Mitglied im Schokohimmel!

Ihr habt lieber Marzipan als Nüsse im Schokokuchen? Dann backt doch mal diesen raffinierten Kastenkuchen. Macht’s Euch gemütlich und lasst es Euch schmecken!

14 Antworten

  1. So, für die Freude am Backen vergeben ich schon mal fünf Sterne!

    • … und für den Hochgenuss an der Kaffeetafel gleich noch mal 10! 😀 Was ich gerade nicht verstehe, auch wenn es damit nichts zu tun hat, ist, warum von meinen letzten Kommentaren immer ein Großteil abgehackt wurde???

      • Schokohimmel

        Hey, das freut mich sehr! Toll, dass es dir geschmeckt hat. Ich hatte heute auch wieder einen wunderbaren Schokoladenkuchen 😀 .
        Komisch mit den Kommentaren… aber im Spamordner ist auch nichts gelandet.

        • Ich glaub, ich hab die Antwort, und zwar darf ich wohl keine Smileys hier einfügen außer den „normalen“, sonst funktioniert’s nicht mehr! Vielleicht kriege ich es ja so künftig hin, dass meine Texte in voller Länge erscheinen! 😉

  2. Mir fällt nur eins ein: leeeeecker!!! Das muss ich ausprobieren!

  3. Sieht super aus. Hast du schon mal probiert, die Schokolade gehackt in den Kuchen zu geben (ohne schmelzen)? Ich bin gerne am einsparen überflüssiger Tätigkeiten – natürlich muss das Ergebnis trotzdem super schmecken …

    Sabine

    • Liebe Sabine, der Kuchen hat ja beides: geschmolzene Schokolade im Teig und gehackte Schokolade (mit den Nüssen) im Kern. Wenn Schokolade den Teig dunkel „färben“ soll, muss sie auf jeden Fall geschmolzen werden. Nur so wird’s ein Schokoteig (außer, man nimmt man Kakao. Aber das ist wieder ein anderes Thema). In der Mikrowelle geht das Schmelzen ja ganz schnell. Sonst hast du einfach einen hellen Teig mit Schokostücken.

      Gehackte Schokolade bleibt gehackte Schokolade, auch wenn sie im Backofen warm wird. Die gehackte Schoko sorgt dann in Form von Schokostückchen für einen schön schokoladigen Biss. Das sind jedenfalls bisher meine Erfahrungen :-).

  4. Lecker! Sehr schokoladig… mmh… aber manchmal darf es ja sein…

  5. Oh, yummy! Schokokokuchen mit leicht schlabbrigen Kern sind mir ja die liebsten.

  6. Hui, wieder so eine wunderbar-fiese Schokobombe 😉
    Sieht wahnsinnig gut aus!!!!

    Liebe Grüße
    Janet

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