Nichts ist, wie es scheint: Schoko-Avocado-Trüffel

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Heute habe ich Schoko-Trüffel für Euch. Aber nicht irgendwelche, neeeein! Was von außen einfach nur schokoladig aussieht, ist im Innern schokoladig-avocadig. Und auf die inneren Werte kommt’s doch an, oder? 😉 Und außerdem: Dunkle Schokolade ist furchtbar gesund, Avocado ist furchtbar gesund. Schlussfolgerung: Das hier ist eine ganz furchtbar gesunde Nascherei mit vielen wertvollen Fetten und anderen guten Dingen 😀 . Gefunden habe ich das einfache Rezept bei GourmetGuerilla.

Zutaten für ca. 16 Stück

100 g Schokolade mit mind. 70% Kakaoanteil (meine: 73 %) // 1 reife Avocado // gemahlene Vanille, Menge nach Geschmack // geriebene Tonkabohne, Menge nach Geschmack // ca. 20-30 g Schokoraspeln zum Wälzen (oder: ein bisschen Kakaopulver)

Zubereitung

Wir fangen mit meiner Lieblingsbeschäftigung an: Die Schokolade in kleine Stücke brechen und vorsichtig im heißen Wasserbad auf dem Herd schmelzen. Ich liebe diesen Vorgang 😎 .

Nun die Avocado aufschneiden und mit einem Löffel den Kern entfernen. Das weiche Fruchtfleisch herauskratzen und in einer kleinen Schüssel zu einem feinen Mus zerdrücken. Das habe ich mit einer Gabel gemacht. Meine Avocado hätte gern noch einen Tick weicher sein können. Nehmt also ruhig ein sehr reifes Exemplar, das sich leicht zu Mus verarbeiten lässt.

Jetzt gebt Ihr nach Geschmack je eine Prise gemahlene Vanille und Tonkabohne zu Eurem Avocado-Matsch und rührt die Gewürze gut unter. Auftritt Schokolade: Das flüssige dunkle Gold nun zum Avocadomus geben und so lange verrühren, bis alles richtig gut vermischt ist. Diese Masse muss nun mindestens 1 Stunde lang in den Kühlschrank, sonst ist sie zu weich, um daraus Trüffel zu formen.

Ist danach alles etwas abgekühlt, stecht Ihr mit einem Teelöffel etwas von der Mischung ab und rollt mit den Handflächen kleine Kugeln. So groß wie handelsübliche Pralinen halt 😉 . Die Bällchen wendet Ihr in geraspelter Schokolade (oder Kakaopulver), setzt sie in Pralinenkapseln ( = Mini-Muffin-Förmchen) und bewahrt sie bis zum Verzehr im Kühlschrank auf. Länger als 2-3 Tage sollten sie dort wegen der frischen Avocado wahrscheinlich nicht bleiben.

Und? Die Trüffel sind sehr weich und cremig-zartschmelzend, aber nicht sonderlich süß, sondern eher herb. Ihr müsst also wirklich dunkle Schokolade mögen. Oder das Ganze vielleicht mit Vollmilch ausprobieren 😉 . Oder beim Schmelzen der Schokolade etwas Zucker einrühren. Ich könnte mir außerdem gut vorstellen, beim nächsten Mal etwas Orangenabrieb hinzuzufügen.

Ihr sucht noch mehr Leckeres mit Tonkabohne? Probiert unbedingt das köstliche Schoko-Eis!

Und Avocado? Nun ja, ich hätte da einen extra-cremigen Kuchenvorschlag

Mit diesen Schoko-Avocado-Bällchen mache ich sehr gern bei Ninas Blog-Event „Nichts ist, wie es scheint – Überraschung auf der Zunge!“ mit. Nina sucht noch bis zum 20.09. Essbares, das ganz anders aussieht, als es schmeckt. Oder das ganz anders schmeckt, als man es anhand der Zutatenliste erwarten würde. Liebe Nina, ich habe hier ein paar Schoko-Trüffel für dich! Denn wer würde in harmlosen Schoko-Trüffeln Avocado vermuten?

Schieß' los! :-)