Landeanflug auf die Balearen: Es gibt mallorquinischen Mandelkuchen

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Gemeinsam mit einigen lieben Blogger-Kolleginnen (*wink*) befinde ich mich gerade einer aufregenden kulinarischen Weltreise; das Internet macht’s möglich 😉 . Nach einem Frankreich-Aufenthalt bei Katrin von Geschmacks-Sinn, die uns mit einem fantastischen 3-GĂ€nge-MenĂŒ verwöhnt hat, machen wir heute eine sonnige Verschnaufpause in spanischen Gefilden und gönnen uns ein StĂŒck mallorquinischen Mandelkuchen. Etwas SĂŒĂŸes geht schließlich IMMER, oder? 😀 Der GatĂł de almendra schmeckt nach Urlaub und Seele-baumeln-lassen! Ein wunderbar saftiger Kuchen mit viiiielen Eiern, aber ohne zusĂ€tzliches Fett. Und statt Mehl gibt’s Mandeln satt. Kommt Ihr mit auf die Balearen-Insel? Allein fĂŒr den Kuchen lohnt sich eine Reise…

Zutaten fĂŒr eine 26 cm-Springform*

8 Eier (GrĂ¶ĂŸe M) // 1 PĂ€ckchen Vanillezucker // 250 g Zucker // 300 g gemahlene Mandeln** // 1 TL gemahlener Zimt // abgeriebene Schale von je 1 unbehandelten Zitrone und Orange // Deko: Puderzucker // evtl. Alufolie zum Abdecken

Zubereitung

Zuerst Eure Springform fetten, dann die Eier trennen (habe ich schon mal erwĂ€hnt, dass dies NICHT zu meinen LieblingsbeschĂ€ftigungen zĂ€hlt? Irgendwann geht’s immer schief… 😛 ). Eigelb, Vanillezucker und Zucker mit den Schneebesen des RĂŒhr­gerĂ€ts cremig rĂŒhren. Jetzt könnt Ihr schon den Backofen vorheizen (Umluft 150°, sonst 170-175°). Nun die gemahlenen Mandeln, Zitronen- und Orangenschale und Zimt unterrĂŒhren. Eiweiß steif schlagen und mit einem Teigschaber (nicht mit dem Mixer!) unterheben. Dadurch wird der Teig total fluffig und locker.

Das war’s auch schon: Ihr mĂŒsst nur noch die Mandelmasse gleichmĂ€ĂŸig in die Form streichen und im heißen Backofen 50 – 60 Minuten backen. Nach ca. 50 Minuten solltet Ihr mal die StĂ€bchenprobe machen: Bleibt noch zĂ€her Teig am Spieß ­kleben, lasst Ihr den Kuchen weitere 5 – 10 Minuten im Ofen. LĂ€nger nicht, denn sonst wird der schöne Kuchen eine trockene Angelegenheit. Evtl. die letzten 5 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die OberflĂ€che nicht zu braun wird (war bei mir nicht der Fall).

Die Eieruhr hat geklingelt? Dann den Kuchen aus dem Ofen nehmen und den Springformrand vorsichtig lösen. AuskĂŒhlen lassen und vom Formboden lösen. Kuchen mit reichlich (jaaaa!) Puderzucker bestĂ€uben und optional noch mit gehackten, gerösteten Mandeln bestreuen. Mir hat Puderzucker fĂŒr’s Mallorca-Feeling gereicht. Der macht ihn schön sĂŒĂŸ – genau richtig. Der Kuchen ist unglaublich saftig und megalecker. Die Mallorquiner haben wirklich Ahnung von SĂŒĂŸspeisen!

Das Rezept habe ich ĂŒbrigens bei lecker.de gefunden. Aber bald schon werde ich vor Ort nach einem Original Ausschau halten. Juhu, Vorfreude! Denn an meinen ersten und bisher einzigen Mallorca-Besuch als Kleinkind kann ich mich leider nicht mehr erinnnern. Nur eins kann ich sagen: Ich habe mit Sicherheit Kuchen (und Eis) gegessen 😉 . Und das werde ich auch diesmal wieder tun… (Hat noch jemand tolle Reise-Tipps fĂŒr die Insel? Immer her damit!)

NĂ€chste Woche geht unsere kulinarische Entdeckungsreise weiter nach Griechenland. Dort erwartet Euch Barbara von „meine sĂŒĂŸe Werkstatt“. Was sie wohl zaubern wird? Kommenden Freitag wissen wir mehr!

Schaut vorbei – und lasst Euch bis dahin, und sei es nur in Eurer Vorstellung, die Urlaubssonne auf den Pelz brennen 😎 . Ich lehne mich jetzt zurĂŒck und esse noch ein StĂŒck von diesem saftigen Mandeltraum. Das ist genau das Richtige im trĂŒben Februar!

* Ich habe den Kuchen in einer kleinen 18 cm-Springform gebacken und dafĂŒr die Zutatenmenge halbiert. Immer schön die Augen offen halten und eine StĂ€bchenprobe machen: So habe ich den Kuchen nach 40 Minuten Backzeit aus dem Ofen genommen.

** Wenn Ihr gemahlene Mandeln ohne Haut verwendet, wird der Teig heller. Wie Ihr an den Fotos erkennen könnt, hatte ich wohl ungeschĂ€lte gemahlene Mandeln…

Schieß' los! :-)