Blau, blau blau… blühen diese Mini-Blaubeerküchlein

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Neue Backformen sind immer gut. Ich jedenfalls kann schlecht an irgendwelchen Innovationen in diesem Bereich vorbeigehen :-D. Noch nicht besonders lange bin ich stolze Besitzerin toller Mini-Silikon-Kastenformen, die ich jetzt anlässlich eines Geburtstages wieder zum Einsatz bringen konnte. Bisher hab ich sie erst einmal für kleine Marmorkuchen verwendet. Diesmal sollte es fruchtiger werden (Frühling und so…). Die Wahl fiel deshalb auf kleine Blaubeer-Buttermilchküchlein. Was ich nicht ahnte: Hier liegt die Betonung wirklich auf blau. Im Rezeptbuch sah das zwar etwas anders aus; da ist der Teig tatsächlich hell geblieben. Wie die das gemacht haben, ist mir allerdings schleierhaft (Photoshop?? :-P). Aber lest selbst…

Zutaten für 12 Mini-Küchlein (oder Muffins)

250 g Blaubeeren (frisch oder TK, ich hatte TK) // 100 g weiche Butter // 90 g Zucker // 1 Päckchen Vanillezucker // 125 g Buttermilch // 2 Eier // 250 g Mehl // 1/2 Päckchen Backpulver // 1 Prise Salz // Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Ich habe das einfach mit dem Hand-Schneebesen (ohne Mixer) gemacht. Die Buttermilch und anschließend die Eier nacheinander unterrühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen und dann in die Schüssel mit den „feuchten“ Zutaten geben. Die Heidelbeeren mit einem Löffel locker unter den Teig heben → hört sich theoretisch logisch an, in der Praxis war dann plötzlich alles blau… Kaum hatten meine TK-Blaubeeren (die ich vielleicht zwei Minuten bei Zimmertemperatur „angetaut“ hatte – also nicht wirklich) Kontakt mit der Masse, war der ganze Teig blau-lila. So wirklich „locker“ kann man die Beeren nämlich nicht unterheben, weil der Teig recht zäh ist. Und dann rührt man, die Beeren platzen teilweise und geben ihre Farbe ab… und ja, man sieht tatsächlich nur noch blau, wie Ihr auf den Bildern erkennen könnt ;-).

Nach dem Rühren könnt Ihr den Backofen vorheizen (180° oder 160° Umluft). Manche machen das auch früher, aber bei mir dauert das Befüllen der Förmchen immer so lang, dass die Zeit ausreicht ;-). Nun also den Teig in die Förmchen verteilen. Meine Mini-Kastenformen haben eine Füllmenge von 100 ml. Alternativ kann man auch ein entsprechendes Muffinblech nehmen. Die Küchlein im heißen Ofen (mittlere Einschubleiste) ca. 25 Minuten lang backen. Noch kurz in der Form abkühlen lassen und dann herauslösen. Das geht mit den Silikon-Förmchen super-einfach. Vor dem Servieren könnt Ihr die Minis noch mit Puderzucker bestäuben. Guten Hunger! Die fruchtigen Küchlein passen doch gut zum angekündigten Frühlingswetter am Wochenende, oder? 🙂

Schieß' los! :-)