„Eistee“ mal anders: supersahniges Matcha-Parfait

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Nein, das ist nicht noch einmal der (köstliche!) Avocado-Kuchen, den ich Euch heute vorstelle. Auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit gegeben ist 😉 . Heute geht’s um Tee, um grünen Tee. Der ist gesund. Matcha (Grüntee-Pulver) ist noch gesünder. Und jaaaa, das gilt ganz sicher auch, wenn noch Zucker, Sahne und Eier hinzukommen und das giftgrüne Pülverchen zu einem (köstlichen!) Parfait werden lassen, das bei diesen Temperaturen ganz hervorragend erfrischt.

Das Rezept habe ich im ZEIT Magazin gesehen und bin umgehend (okay, es war am nächsten Tag) in der Küche zur Tat geschritten. Matcha bekommt man in Düsseldorf an jeder Ecke, weil hier eine sehr große asiatische Gemeinde lebt – mit entprechenden gut sortierten Lebensmittelgeschäften. Ihr könnt aber auch einfach zum Teeladen Eures Vertrauens gehen oder das Pulver im Internet bestellen. Für dieses leckere Parfait sollte Euch jedenfalls kein Weg zu weit sein! 🙂 Zubereitet ist es dann ganz schnell.

Zutaten für 2 kleine Kastenformen à ca. 14 cm

(wir haben es zu zweit gegessen, Ihr könnt aber auch 3-4 Portionen daraus machen. Müsst Ihr aber nicht, weil es soooo lecker ist – und dann teilt man ja nicht gern 😉 )

2 Eier // 20 g + 20 g Zucker // 200 ml Sahne // 1 ½ TL Matcha-Pulver // drumherum: Himbeeren

Zubereitung

Zuerst die Kastenformen mit Frischhaltefolie auslegen, dann könnt Ihr das Parfait vor dem Servieren besser stürzen. Dann die Eier trennen. Die Eigelbe mit 20 g Zucker schaumig rühren – ich hab’s per Hand mit einem kleinen Schneebesen gemacht. Das Matcha-Pulver untermengen. Ja, das ist jetzt sehr dunkelgrün und ja, das muss so 😀 .

Nun die Sahne steif schlagen und unter die Eigelb-Zucker-Matcha-Masse heben. Das Eiweiß mit den übrigen 20 g Zucker steif schlagen und unter die Sahne-Eigelb-Zucker-Matcha-Masse heben. Ich hab’s vorsichtig mit einem Teigschaber gemacht.

Jetzt habt Ihr eine fluffige, hellgrüne Masse, die Ihr auf Eure Kastenförmchen verteilt. Fertig! Nein, ein bisschen Wartezeit müsst Ihr noch einrechnen: Friert das Parfait mindestens 6 Stunden in der Tiefkühltruhe ein.

Und dann: genießen. Das Parfait aus den Kastenförmchen stürzen, in Scheiben schneiden, leicht antauen lassen und mit frischen Himbeeren servieren. Schmeckt einfach göttlich! Außen soooo cremig-sahnig-fluffig und innen noch ein leicht gefrorener Kern… hach! Der Geschmack? Nach Matcha, also leicht herb, schwierig zu beschreiben – aber genau richtig. Und nein, es schmeckt nicht nach Gras oder Heu oder was Grüntee-Hasser sonst so sagen 😀 . Wer es noch nicht kennt, sollte es unbedingt probieren, weil’s ein tolles, ungewöhnliches Dessert ist! Oder für zwei Personen ein sommerliches Ersatz-Mittagessen. Lasst es Euch schmecken!

Und weil’s so super passt, mache ich mit dem Parfait beim „Zisch! Erfrisch mich!“-Blog-Event mit. Denn was ist schon erfrischender als Parfait oder Eis? 😉 Eben! Bis zum 15. Juli könnt Ihr noch Beiträge einreichen.

14 Antworten

  1. Damit landet man im Matchahimmel! 😉

  2. Das war mal wieder echt köstlich, eine ganz tolle Kreation!!!

  3. Dein Parfait sieht einfach toll aus! Dieses schöne grün zu den Himbeeren, ein kleiner Traum 🙂 Ich habe noch nie mit Matcha gebacken/gekocht, aber mir juckt es schon lange in den Fingern. Muss mal schauen, ob ich es hier irgendwo bekomme 🙂

    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Liebe Claudia, danke!
      Das Parfait hat nicht nur schön ausgesehen, sondern auch soooo lecker geschmeckt! 🙂 Deswegen: Unbedingt ausprobieren, wenn du Matcha findest. Ich überlege auch schon, was ich als nächstes damit anstelle. Vielleicht einen Matcha-Marmorkuchen backen oder so… der würde bestimmt gut aussehen.
      Liebe Grüße, Ju

  4. Halli Hallo
    schon wieder ich 😉 Ich hab mich dieses Wochenende wieder mal in die gute Backstube begeben und ein Brot gebacken. Ich habe mich von deinem Roggen-Vollkornbrot sehr inspiriert gefühlt. 😀 Meins ist aber nur vollkorn. Es schmeckt soooo lecker und bin während der Warterei fast vergitzelt..
    Noch kleines anderes Fräcken:
    Ich verreise am Samstag für zwei Wochen nach Tunesien. Da ich meinen Blog nur ungern so ganz allein Zuhause lasse, dachte ich vielleicht hättest du Lust einen Gastpost zu schreiben. Ich würde mich freuen.
    Schreib mir doch eine Mail, falls du Zeit und Lust hast so was zu machen.
    Liebe Grüsse
    Steffi

    • Liebe Steffi, dein Brot sieht unverschämt gut aus. Es geht wirklich (fast) nichts über den Duft und Geschmack von selbstgebackenem Brot! 🙂
      Und wegen deiner Frage meld ich mich per Mail, wünsche dir aber schon mal einen schönen Urlaub!
      Liebe Grüße
      Ju

  5. Ui, das klingt mal wieder köstlich! Du überraschst uns immer mit neuen spannenden und ungewöhnlichen Leckereien aus Deiner Küche. Das Werde ich sicherlich ausprobieren. Habe Parfait ehrlich gesagt bisher noch gar nicht selbst zubereitet. Bin schon sehr auf die Kostprobe gespannt. Liebste Grüße und eine schöne Woche, Lixie

    • Liebe Lixie, danke!
      Für mich war’s ja auch der 1. Kontakt mit „Parfait-Selbermachen“ und ich war echt ganz begeistert von der Sahnigkeit. Das Rezept ist ja wirklich ganz einfach, deswegen hab ich direkt in die Küche geschwungen 😉 . Matcha ist natürlich Geschmackssache, aber ich kannte den Tee schon vorher (pur) und „wusste“ daher, dass es mir schmecken würde.
      Viel Spaß beim Auspobieren und auch dir eine wunderbare Woche!

  6. Das würde ich auch höchstens zu zweit essen. Danke für das Eisrezept zu dem man keine Eismaschine braucht, die habe ich nämlich nicht! Aber ein Parfait kann ja auch so köstlich sein.
    Liebe Grüße,
    Simone

    • Liebe Simone, ich hab auch keine Eismaschine. Und es war auch das 1. Mal, dass ich ein Parfait gemacht habe. Ich war echt begeistert, wie einfach das war und was das Parfait für eine sahnige Konsistenz hatte 🙂 Liebe Grüße

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