It’s teatime: grüner, vanilliger Matcha-Marmorkuchen

Eingetragen bei: Kuchen | 27

Nach dem kleinen Bier-Ausflug geht’s heute mit einem ganz besonderen Getränk weiter: Ich habe Euch einen Matcha-Marmorkuchen mitgebracht. Matcha ist gemahlener Grüntee und hat einen angenehm herben Geschmack. Ihr könnt es als Teespezialität zubereiten oder „verbacken“. Bei mir gab’s das Pulver schon mal in einem sahnigen Parfait – köstlich, sage ich Euch! 🙂

Aber jetzt hat der Herbst Einzug gehalten. Wir wollen kein Eis mehr, sondern einen süßen Begleiter zu einem heißen Tee (Kaffee, Kakao…). Da passt Grüntee-Pulver in einem herrlich saftig-vanilligen Kuchen doch wunderbar. Das Rezept habe ich auf diesem Matcha-Portal gefunden (was es alles gibt…). Und wer lieber den klassischen Marmorkuchen will, nimmt statt Matcha einfach Back-Kakao oder ein bisschen geschmolzene Schokolade/Kuvertüre. Das sollte auch klappen, aber dann müsst Ihr auf den interessanten Grünton verzichten 😛 .

Zutaten für eine 20 cm-Kastenform*

2 Eier // 100 g weiche Butter // 125 g Mehl // ½ Päckchen Backpulver // 75 g Zucker // 1 Prise Salz // 50 ml Milch // ca. 1 TL Matcha // gemahlene Vanille

optional für die Deko: weiße Schokolade und Matchapulver [oder einfach Puderzucker]

Zubereitung

So kommt Ihr zu Eurem teatime-Kuchen: Zuerst eine Kastenform* mit Butter einfetten. Die beiden Eier trennen. Das Eigelb zusammen mit der weichen Butter mit dem Handmixer schön schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und dem Salz mischen und unter die Eigelb-Butter Mischung einrühren, dabei die Milch langsam hinzufügen.

Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig mit einem Gummispachtel unter den Teig heben. Den Teig in ungefähr zwei gleiche Hälften teilen. In die eine Hälfte des Teiges einen Teelöffel Matcha einrühren. Diese Hälfte ist jetzt so richtig giftgrün und kommt als erstes in Eure Kastenform.

In die andere Teighälfte könnt Ihr noch gemahlene Vanille einrühren. Den hellen Teig gießt Ihr auf den grünen Teig und streicht alles schön glatt. Dann nehmt Ihr eine Gabel und zieht einmal komplett Spiralen durch den Teig. So bekommt Ihr im Idealfall ein nettes Marmormuster 🙂 .

Im vorgeheizten Backofen darf der Kuchen nun ca. 30-35 Minuten backen. Bei Zweifeln: Eine Stäbchenprobe gegen Ende der Backzeit hilft. Dann muss das gute Stück nur noch auskühlen, bevor Ihr ihn aus der Form stürzen könnt.

Der Kuchen freut sich noch über eine süße Vollendung; zum Beispiel ganz simpel durch Puderzucker-Bestäubung. Ich habe mich – Ehrensache! – für eine Schoko-Variante entschieden: Dazu vorsichtig weiße Schokolade im Wasserbad erwärmen und mit einem Teil davon den Kuchen glasieren. In den Rest der geschmolzenen weißen Schoko habe ich noch ein wenig Matcha eingerührt und das Ganze per Zufallsprinzip auf den Kuchen geträufelt. Durch die noch feuchte Schokolade mit einem Holzstäbchen „Schlieren“ ziehen, fertig.

Uuuund? Lecker! Ein richtig guter Marmorkuchen, denn er ist intensiv vanillig und sehr saftig: Der Kuchen schmilzt auf der Zunge – das Gegenteil von trocken! 🙂 Die herbe Note des Matchas wird durch den süßen Schokoguss schön abgefedert. Lasst es Euch schmecken!

Tipp: Klassischen Marmorkuchen im Mini-Format gibt’s hier auch; und meine Blaubeer-Variante lege ich Euch ebenfalls ans Herz.

* Ihr könnt das Rezept verdoppeln und den Teig dann in einer 30 cm-Kastenform oder in einer normalen Gugelhupf-Form backen. Dann verlängert sich die Backzeit aber bestimmt um mindestens zehn Minuten.

Schieß' los! :-)