Stößchen! – Biertour durch die Bierstadt Dortmund

Eingetragen bei: Unterwegs | 1

Seit zehn Monaten ist Dortmund mein Zuhause. In keiner Stadt habe ich mich bislang heimischer gefühlt – also hiermit auch ein dickes Dankeschön an all die tollen Menschen, die es mir so wahnsinnig einfach machen, mich wohlzufühlen! 😊 Außerdem dominieren zwei Themen im Ruhrgebiet und insbesondere in Dortmund, die mir ziemlich viel Spaß machen: Fußball und Bier(kultur). Letzteres stand gestern Abend im Mittelpunkt des Social Media Walks im Rahmen der Kampagne Dortmund überrascht. Dich. 

Mit einer bunten Truppe aus Bloggern, Twitterern, Instagramern waren wir zuerst im Brauereimuseum. Ein bisschen Theorie zur Bierherstellung muss schließlich sein – und zu Dortmund als Bierstadt mit sehr langer Brautradition. In einer exklusiven Führung erfuhren wir alles über den Gerstensaft. Ein Juwel: das historische Sudhaus der Dortmunder Hansa-Brauerei. Im Museum gibt’s richtig viel zu gucken und zu lernen…

…tja, aber grau ist alle Theorie – wichtig ist aufm Platz! 😉 Höchste Zeit, selber mit dem Probieren anzufangen. Also zogen wir weiter zum Bierfestival am Dortmunder U. Hier erwartet euch (Craft-)Bier, leckeres Essen und eine richtig chillige Atmosphäre. Bis Montagabend um 20 Uhr läuft das Fest noch – und lohnt sich für Genussmenschen total!

Tipp: Besorgt euch den Bierpass. Damit könnt ihr eine Tasting-Tour übers Festival machen und elf verschiedene Biersorten probieren. Aromenvielfalt pur! Wir haben uns zunächst auf die „Dortmunder Bierstraße“ konzentriert. Thomas Raphael, Geschäftsführer der Bergmann-Brauerei, erklärte uns die Hintergründe zur Wiederbelebung der Marke.

Und dann haben wir uns wirklich durchprobiert. Neben Dortmunder Bieren gibt’s auch internationale Sorten zu entdecken. Das alles macht ihr mit dem „Stößchen“, einer Dortmunder Bierglas-Besonderheit. Ich zitiere einfach mal:

„Bier trinken Dortmunder gerne als Stößchen, in einem schlanken, nach oben hin breiter werdenden Bierglas mit 0,1 bis 0,18 Litern. Erfinder des Stößchens ist ein Kneipenwirt neben einer Bahnschranke, der die Marktlücke eines schnell zu trinkenden Stößchens für die wartenden Passanten erkannte.

Darüber hinaus steuert die Glasform auch den Fluss des Bieres und bestimmt damit den Auftreffpunkt auf der Zunge – der entscheidet, ob die Wahrnehmung des Gerstensafts eher süßlich-rund oder hopfig-herb ist.“

Clever, oder? 😋

Mit diesem kleinen Beitrag lasse ich nun vor allem Bilder sprechen; beides, sowohl das Museum als auch das Bierfestival, solltet ihr unbedingt in aller Auführlichkeit selbst besuchen!

Oder, falls ihr nicht gerade im Ruhrgebiet wohnt: Macht euch auf und entdeckt eure eigene Stadt… zu oft fährt man (weit) weg, obwohl es vor Ort so vieles zu entdecken gibt. Also: Stößchen!

PS: Schaut mal beim Brauwolf und bei Onkel Kethe vorbei – tolle Typen!

PPS: Und backt mal Kuchen mit Bier. So gut!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schieß' los! :-)