Für heiße Tage: marmorierter Mohn-Käsekuchen [sponsored post*]

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An den heißen Tagen bietet sich ein Kuchen an, der im Kühlschrank auf seinen großen Auftritt wartet. Dann kommt er nämlich schön erfrischend auf die Kaffeetafel. Also habe ich einen Käsekuchen gebacken. Ja, Ihr lest richtig: diesmal keinen Cheesecake, sondern einen Käsekuchen. Einfach, weil sich das Rezept mit Mohn aus der „Für jeden Tag“ so lecker las.

Aber ob Käsekuchen oder Cheesecake: Beide Varianten kommen bei mir immer über Nacht in den Kühlschrank, bis sie serviert werden. Perfekt also für einen warmen Sonntag 🙂 . Und Milchprodukte esse ich nicht nur pur sehr gern (Joghurt, Quark, Käse und Milch habe ich immer da), sie dürfen ruhig auch noch im Kuchen landen. Also habe ich mich gefreut, als eine bayerische Molkerei mich fragte, ob ich nicht mal ihren Magertopfen für eine kleine Backsession ausprobieren möchte*. Klar! Und das ist dabei herausgekommen:

Für heiße Tage: Mohn-Käsekuchen
von: 
Hier geht's um: Kuchen, Käsekuchen
 
... ein Käsekuchen für Mohn-Liebhaber
Zutaten
  • 1000 g Magerquark (ich: Topfen - Bayerischer Speisequark von Berchtesgadener Land*)
  • 6 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Vanillepuddingpulver
  • 200 g backfertige Mohnfüllung
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180° vorheizen und eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Den Topfen in einem Sieb abtropfen lassen.
  3. Eier, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer 5 Minuten lang schaumig rühren. Ich habe es die Küchenmaschine machen lassen.
  4. Die Sahne in einem weiteren Rührbecher halb steif schlagen.
  5. Topfen und Puddingpulver mit einem Schneebesen unter die Eier-Zucker-Masse heben, dann die Sahne unterheben.
  6. Die Mohnfüllung in einer Schüssel mit ca. 12 EL der Quarkmasse glattrühren.
  7. Topfen- und Mohnmasse abwechselnd in die Springform füllen und nach Belieben marmorieren.
  8. Den Kuchen im heißen Ofen im unteren Drittel ca. 60 Minuten backen (habt einfach ein Auge drauf).
  9. Sobald der Rand leicht fest wird (bei mir: nach ca. 20 Minuten), den Ofen kurz öffnen und den Kuchen mit einem Messerrücken ganz vorsichtig vom Springformrand lösen. Dadurch geht die Spannung aus der Topfenmasse und es gibt keine Risse.
  10. Den Kuchen im ausgeschalteten Ofen noch ca. 15 Minuten ruhen lassen. Dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und bis zum Servieren im Kühlschrank parken.
Form: 26 cm-Springform

Erst war ich skeptisch, weil ich „Cheesecake“ (mit Doppelrahmfrischkäse) normalerweise immer einem „Käsekuchen“ (mit Quark) vorziehen würde – das ist einfach Geschmackssache. Diese Kombi aus Topfen und Mohn war aber klasse. Der Magertopfen von Berchtesgardener Land hat sich hier gut geeignet, weil er eine relativ trockene Konsistenz hat und kaum abtropfen musste. Praktisch ist auch der wiederverschließbare Becher – auch wenn bei 1000 g Quark im Kuchen zwei Packungen ja doch direkt weg sind 😉 . Also: lecker, einfach mal ausprobieren!

*Die Milchprodukte zum Backen wurden mir von Milchwerke Berchtesgadener Land zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür! Meine Meinung wird dadurch nicht beeinflusst. Das schreibe ich jetzt, obwohl es hoffentlich sowieso klar ist 🙂 .

Übrigens: Der no bake-Käsekuchen mit Hüttenkäse ist auch einen Versuch wert… Habe ich schon erwähnt, dass ich gerne Milchprodukte esse? 😀

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