Kokosraspeln und Kokosmilch = supersaftiger Kokosmilchkuchen

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Mmmhhh, Kokos: Ich mag das weiße Zeug total gern. Wie sieht’s bei Euch aus? Es bringt ein bisschen Exotik in dieses grau-kalte Wochenende. Mein heutiger Kuchen birgt gleich eine mehrfache Kokos-Dosis, nämlich Kokosraspeln und Kokosmilch im Teig, Kokosmilch als Sirup, Kokosraspeln on top… wer danach nicht den totalen Kokos-Flash hat, dem ist leider nicht zu helfen 😉 . Das Rezept habe ich aus „Glück ist backbar“ (yeah!) von Marian Keyes. Wer Kokos mag, wird diesen Kuchen lieben!

5.0 from 3 reviews
Kokosmilchkuchen
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... ein megasaftiger kleiner Kokoskuchen!
Zutaten
  • 85 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • gemahlene Vanille
  • 125 g Mehl
  • ¾ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Kokosraspeln oder -flocken + ein bisschen zum Bestreuen
  • 100 ml Kokosmilch
  • für den Sirup: 50 ml Kokosmilch, 10 g Zucker
Zubereitung
  1. Die Springform gut einfetten (oder am Boden mit Backpapier auslegen). Weiche Butter und Zucker hellcremig schlagen. Das dauert ein paar Minuten. Ich habe es die Küchenmaschine machen lassen, sonst nehmt Ihr einfach den Mixer.
  2. Jedes Ei einzeln gründlich einarbeiten und die gemahlene Vanille dazugeben.
  3. In einer zweiten Schüssel mischt Ihr die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz und 25 g Kokosraspeln). Außerdem solltet Ihr jetzt den Ofen auf 170° vorheizen.
  4. Anschließend gebt Ihr nach und nach und abwechselnd (also nicht alles auf einmal) den Mehl-Mix und die 100 ml Kokosmilch in die Rührschüssel zur Butter-Zucker-Ei-Mischung. Immer kräftig rühren, bis Ihr einen schönen hellen, homogenen Teig habt.
  5. Füllt den Teig in Eure Springform und verabschiedet ihn für 45 Minuten in den heißen Ofen.
  6. Jetzt geht's an den Sirup, der ist ganz leicht herzustellen: Ihr erwärmt einfach 50 ml Kokosmilch und 10 g Zucker zusammen und rührt einfach fleißig, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  7. Ist der Kuchen fertig? Dann holt ihn aus dem Ofen, aber lasst ihn noch in der Backform. Die Oberfläche stecht Ihr ein paar Mal mit einem Zahnstocher ein. Durch diese Löcher in der Kuchenoberfläche kann der Sirup schön einziehen. Den gießt Ihr jetzt nämlich über Euer Werk.
  8. Lasst den kleinen Kuchen den Sirup ein paar Stunden lang aufsaugen, am besten über Nacht. Vor dem Anschneiden könnt Ihr dann noch nach Belieben ein paar Kokosraspeln über den Kuchen streuen.
Schokohimmlische Randnotizen
Ich habe den Kuchen in einer 20 cm-Springform gebacken. Wenn Ihr die Teigmenge verdoppelt, reicht es für eine normale Form mit 26 cm Durchmesser. Dann muss der Kuchen ca. eine Stunde lang backen.

Ihr könnt die Sirupmenge auch verdoppeln und ein paar Stunden nach dem ersten Sirupüberguss ein zweites Mal Sirup nachgießen. Ich habe es nur 1x gemacht und fand ihn genau richtig.
Form: 20 cm-Springform

Meine bescheidene Meinung: Das ist ein besonderer kleiner Kuchen-Schatz. Sooo saftig und „kokossig“ 🙂 ! Perfekt, um sich an einem trüben Winter-Wochenende gemütlich auf die Couch zu kuscheln, Kaffee und Kuchen zu genießen und die Welt Welt sein zu lassen. Ach ja, Ihr solltet unbedingt auch die leckeren Haselnuss-Muffins mit weißer Schokolade nach Marian Keyes probieren.

Übrigens: Die wunderschöne mintgrüne Keramik-Tortenplatte habe ich bei der lieben Sarah aus dem Knusperstübchen gewonnen. Bei ihrem Knusper o’clock-Event (klickt Euch mal durch diese tollen Rezepte!) hatte ich Zimt-Muffins eingereicht, die ich Euch auch sehr dringend ans Herz lege 😉 . Die Platte ist toll für kleine Kuchen.

Lasst es Euch schmecken!

PS: Da ich momentan auf dem Kokos-Trip bin, gibt’s nächste Woche eine weitere Leckerei damit – dann in Kombination mit Schokolade. Ihr dürft Euch schon mal freuen.

Schieß' los! :-)