Der Schokohimmel im Schokohimmel: Besuch der chocolART

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Was ist in diesen Tagen besser als ein Weihnachtsmarkt-Besuch? Riiiiichtig, ein Schokomarkt-Besuch. Ungefähr so kann man sich die „chocolART“ in Tübingen nämlich vorstellen: wie einen schokoladigen Weihnachtsmarkt. Da gibt es eben nicht kratzige Wollsocken, schiefe Vogelhäuschen und kitschige Windlichter, sondern köstliche Pralinen, mächtigen Kuchen und himmlische heiße Schokolade zu kaufen. Und vieles mehr, denn auf der chocolART stellen mehr als 100 internationale Top-Chocolatiers ihre Kreationen vor. Ein Paradies für mich also – der Schokohimmel im Schokohimmel! 🙂 Zusammen mit vielen anderen Food-Bloggern (okay, in der Mehrzahl eher Bloggerinnen) habe ich einen superinteressanten und schmackhaften Tag auf Deutschlands größtem Schokoladenfestival verbracht. Danke an die „Tübingen Erleben GmbH“ für die Einladung und das schöne Programm!

Los ging es im Zelt von Ritter Sport mit der „Herstellung“ eigener Schokolade. Ja, das ist eigentlich Kinder-Bespaßung, aber seid ehrlich: Ihr hättet auch nicht nein gesagt, oder? 🙂 Ich entschied mich für Smarties und Haselnüsse in der Schokomasse – aber Verpackungsdesigner werde ich wohl eher nicht (siehe Fotogalerie) 😀 .

Danach bewunderten wir aufwändige Kakaomalerei (freihand gemalt, mit Schokolade, Kakao & Öl), verkosteten edle Orangen-Schokolade und schauten bei der CHOCOlino-Produktion zu (das sind frische Schaumküsse). Wer Opfer der weihnachtlichen Hektik ist, sollte mal die Anti-Stress-Praline probieren: eine Sahnetrüffel-Praline mit reinen Naturölen wie Pfefferminze, Blutorange, Zitronenmelisse und Rosenwasser. Zartbitter-minzig-lecker! Und natürlich soll man alles gaaaaanz langsam und mit allen Sinnen genießen: sehen, fühlen, hören, riechen, schmecken. Nur so kommt’s zum vollen Schoko-Erlebnis.

Danach wurde es Zeit für etwas Deftiges, das muss ja zwischendurch auch mal sein: Beim Lions Club Tübingen kamen wir in den Genuss von frischem Wildschwein aus den heimischen Wäldern mit fairer Schokoladensoße, Spätzle und Salat. Wobei man den Salat bei mir vergessen hatte, aber das fand ich weniger schlimm 😀 . Vielen Dank für diese leckere Stärkung! Zum Nachtisch löffelte ich pure, geschmolzene, dunkle Schokolade – es gibt einfach nichts Besseres. So muss „Kakao“ sein 🙂 . Ich persönlich war endgültig im Schokohimmel angekommen.

Nachmittags nahmen wir dann noch an einem „Fairen Schokoladen-Tasting“ teil. Wir erfuhren viel über die Kakao-Herkunftsländer und die Produktionsbedingungen. Und probieren durften wir natürlich auch… Es war sehr interessant und wiederum schmackhaft. Als es dann dunkel wurde, genossen wir einfach die nette Atmosphäre in der Tübinger Altstadt mit ihrer hübschen Fachwerkkulisse auf dem historischen Marktplatz. Die abendliche Beleuchtung – einfach nur toll.

Fazit: Ich komme wieder, die chocolART ist eine Sünde wert! Besonders schön finde ich, dass es vor allem die kleinen Hersteller und Manufakturen sind, die das Festival ausmachen. Große Firmen wie Ritter Sport und Gubor sind in der Minderheit. Auf der chocolART sieht man eindrucksvoll, wie unglaublich vielfältig und raffiniert Schokolade sein kann – Schokolade ist nicht gleich Schokolade, niemals. Aber: Gute Schokolade hat ihren Preis. Und sie ist es definitiv wert!

Und hier geht’s zu den Seiten der anderen Food-Blogger: http://heute-gibt.es/, http://www.mirisjahrbuch.com/, http://www.judysdelight.de/, http://olschis-world.de/, http://thewhitestcakealive.wordpress.com/, http://backen-naschen-lieben.de/, http://www.lunchforone.de/, http://dassuesseundderbittererest.com/, http://imbackwahn.com/, http://www.dieweltderkleinendinge.de/, http://fabulousfood.de/, http://gumia.de/, http://baranek.biz/, http://www.neulich-im-leben.blogspot.de/, http://katrinhilger.com/

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