Für Knusperfreunde: Schoko-Spekulatius-Trüffel

Es geht weihnachtlich weiter! Eure Zimt-Haselnuss-Kugeln sind ja bestimmt schon alle aufgefuttert und Ihr braucht Nachschub, oder? 🙂 In der Weihnachtszeit warten die Versuchungen ja an jeder Ecke. Manchem fällt dann die Entscheidung schwer: Kokos-Makronen oder Lebkuchen? Vanillekipferl oder Ausstechplätzchen? Schokolade oder Spekulatius? Zumindest in letzterem Fall kann ich Euch weiterhelfen, denn Ihr müsst Euch gar nicht entscheiden, sondern könnt beides in einer köstlichen Kombination zusammen genießen: in Form von knusprigen Schoko-Spekulatius-Trüffeln! Zerbröselte Spekulatius und geschmolzene Schokolade, das war für mich beim Lesen so ein klassisches „Muss-ich-machen!“-Rezept. Gefunden habe ich es auf den Rezeptseiten von Lindt.

Zutaten für ca. 30 Trüffel

200 g Gewürz-Spekulatius // 75 g weiche Butter // 30 g Puderzucker // 2 EL Amaretto // 200 g feine Vollmilch-Schokolade // etwas Back-Kakao zum Wälzen // 30 Pralinen-Kapseln

Zubereitung

Die Spekulatius in einen verschließbaren Gefrierbeutel geben und klein zerbröseln. Das geht am besten mit einem Nudelholz. Wer weihnachtsbedingten Stress abbauen will, wird mit dieser Aufgabe glücklich 🙂 . Die weiche Butter mit Puderzucker ca. 5 Minuten lang mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Amaretto untermischen.

Die Vollmilch-Schokolade hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen – mmmhhhhh. Das sind die Momente, in denen ich am allerallerliebsten in der Küche stehe 😀 . Jetzt die flüssige Schokolade nach und nach unter die Buttermasse rühren, die zerbröselten Spekulatius unterheben und die ganze Mischung zur Abkühlung ca. zwei Stunden lang in den Kühlschrank verabschieden.

Danach formt Ihr aus der Masse ca. 30 walnussgroße Kugeln und wälzt sie in Kakao. Das ging schwerer als gedacht, weil die Masse total hart und bröselig geworden ist. Was habe ich falsch gemacht? Ich weiß es nicht, aber ich musste die Masse mit den Händen quasi erst wieder „anschmelzen“, um Kugeln daraus formen zu können… aber hey, geschmacklich lohnt sich das sowas von! Die Trüffel haben ein verdammt hohes Suchtpotential. In hübsche Pralinenkapseln gesetzt, in einer schönen Blechdose verstaut und im Kühlschrank aufbewahrt, steht Eurem knusprigen, schokoladigen Spekulatius-Genuss in den nächsten Tagen nun nichts mehr im Wege. Lasst es Euch schmecken!

PS: Nach den Kokos-Milchreis-Trüffeln ist dies das zweite Schokohimmel-getestete Rezept in kurzer Zeit, das auf Dessert-König Johann Lafer zurückgeht. Zufall, wirklich!! 😀

Schieß' los! :-)